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Anja Ziegler

Zwischen Klassenzimmer
und Literatur

Autorin, Lehrerin, Familienmensch und leidenschaftliche Beobachterin.

Sie lebt im Allgäu und verbindet in ihrer Arbeit gleich drei Welten, die auf den ersten Blick unterschiedlich scheinen, sich bei ihr jedoch gegenseitig inspirieren: das familiäre Herz als Mutter und Oma, die pädagogische Freude am Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und die schriftstellerische Seele.

Im Klassenzimmer begegnet sie den Geschichten anderer – kleinen Triumphen, Unsicherheiten, Zweifeln, Versuchen. In ihrer Familie hat sie es nicht nur mit einem vielbeschäftigten Ehemann und Unternehmer zu tun, sondern ebenso mit zwei erwachsenden Söhnen und Enkelkindern. Diese menschliche Nähe, das echte Leben mit all seinen Freuden und Brüchen, prägt ihr Schreiben. „Ich mag keine perfekten Figuren“, sagt sie. „Mich interessieren Menschen, die stolpern, die sich verlieren, die sich wiederfinden – und weitermachen.“

Ihre Sprache ist klar, sensibel und tief empfunden. Sie schafft es, Emotionen zu benennen, bevor sie ausgesprochen sind, und sie in Bilder zu fassen, die lange nachhallen.

Anja Zieglers Bücher

Dr. Gamber sucht die Liebe

Ihre erste eigenständige Veröffentlichung ist eine Sammlung von 18 Kurzgeschichten, die von Menschen erzählen, die sich nicht unterkriegen lassen. Es sind Geschichten vom Fallen und Wiederaufstehen, vom Suchen und Gefundenwerden. Jede Kurzgeschichte erfährt durch den einzigartigen Illustrationsstil von Henrike Stüssel nochmals eine eigene Pointe. Die feine Bildsprache harmonisiert nicht nur, sie ergänzt die emotionale Sprache der Autorin auf sehr empfindsame Art und Weise.

Die Erzählungen sind kleine Miniaturen des Lebens: mal heiter, mal melancholisch, immer aufrichtig. Jede Figur trägt eine Spur der Autorin – ihre Empathie, ihre Geduld, ihren Blick für das Wesentliche.

„Ich schreibe über Menschen, die aufstehen, auch wenn das Leben sie hinwirft.“
Anja Ziegler

Tauschrausch

In Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin und Freundin Sina Land erschien 2023 ihr erster Roman. Ein Interview zwischen zwei Menschen, die dadurch quasi ihre Lebenssituation tauschen – und das Ergebnis ist eine Onlinetauschbörse mit dem Namen „Tauschrausch“.

„Tauschrausch“ ist leichtfüßiger als ihre Kurzgeschichten, aber nicht weniger tief: eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und die feine Ironie des Alltags.

„Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und die feine Ironie des Alltags.“
Anja Ziegler

„Schreiben ist für mich kein Beruf, sondern eine Form des Hinsehens.“

Anja Ziegler schreibt, um den Zwischentönen Raum zu geben – jenen Momenten, in denen Menschen sich verändern, weil sie das Leben dazu zwingt. Sie sieht Literatur als eine Art Spiegel: nicht zur Selbstinszenierung, sondern zur Selbstbegegnung. Für sie sind Geschichten Übungsräume für Empathie.

„Wenn wir eine Figur verstehen, die ganz anders ist als wir selbst, dann verstehen wir auch uns ein bisschen besser.“

Diese Haltung prägt ihr gesamtes Werk. Sie schreibt mit der Haltung einer Lehrerin, die nicht belehrt, sondern begleitet – und mit der Seele einer Autorin, die nicht urteilt, sondern beobachtet. Ihre Texte laden zum Innehalten ein. Sie schenken Trost, ohne zu beschönigen, und Hoffnung, ohne den Schmerz zu leugnen.

Themen und Motive

Anja Ziegler interessiert sich für den schmalen Grat zwischen Gewohnheit und Veränderung, für jene Sekunden, in denen Entscheidungen fallen – oft unbewusst, aber folgenreich. Ihre Figuren stehen an Wendepunkten:
mal in der Schule, mal auf einer Parkbank, mal in der Küche – immer mitten im Leben.

Aufbruch
& Neubeginn

Der Mut, sich neu zu erfinden

Alltag &
Menschlichkeit

Schönheit in scheinbar kleinen Momenten

Beziehungen
& Sprache

Was zwischen Worten geschieht

Mit dem Blick
einer Lehrerin

Geschichten aus der Perspektive einer, die zuhört

Schreiben zwischen Beruf und Berufung

Anja Ziegler bezeichnet sich – obwohl sie aktuell nicht als Lehrerin tätig ist – als „denkende Teilzeit-Lehrerin und handelnder Vollzeit-Mensch“. Das Schreiben ist für sie kein Fluchtort, sondern eine Erweiterung der Wirklichkeit. Viele ihrer Ideen entstehen im Alltag: ein Satz, ein Blick, eine kleine Szene, die sich im Kopf festsetzt und nicht loslässt.

„Ich höre zu. Und irgendwann erzählt mir jemand in meinem Inneren seine Geschichte.“

Sie schreibt in jenen Stunden des Tages, in denen die Welt um sie herum leiser wird. Dann ist Stimmung gegeben, dass sich Notizen aus dem Alltag bei Anja Ziegler in Literatur verwandeln lassen.

Gedanken & Zitate der Autorin

„Ich glaube, Geschichten entstehen da, wo wir zuhören, statt zu erklären.“
„Ein guter Satz kann trösten, wie eine Umarmung.“
„Ein guter Satz kann trösten, wie eine Umarmung.“
„Die schönsten Geschichten beginnen oft dort, wo wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.“
„Ich glaube, Geschichten entstehen da, wo wir zuhören, statt zu erklären.“
„Ein guter Satz kann trösten, wie eine Umarmung.“
„Ein guter Satz kann trösten, wie eine Umarmung.“
„Die schönsten Geschichten beginnen oft dort, wo wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.“
„Das Leben ist selten laut. Es sind die stillen Momente, die uns prägen. Und genau darüber schreibe ich.“
Anja Ziegler

Kontakt

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